Referent: Dr. phil Mathias Jung
Rapunzels Geliebter, der Königssohn, stützt sich in Grimms Märchen vom Turm. Er verliert sein Augenlicht. Tiefenpsychologisch gesprochen: Er nimmt die Welt nicht mehr wahr. Rapunzel irrt trostlos im Wald des Lebens herum. Das symbolisiert die Seelenkatastrophe des Liebeskummers.
Er kann zu psychosomatischen Krankheiten von Kreislaufproblemen, Migräne, Schlaflosigkeit bis hin zu Ess-, Nikotin- und Alkoholsucht, Depressionen, suizidalen Gedanken und Handlungen führen.
Liebenskummer kann jeden treffen: „Niemals sind wir ungeschützter gegen das Leiden“, konstatiert Freud, „als wenn wir lieben.“ Doch: Durch Schaden können wir klüger werden.


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