Biografie

Dr. med. Max Otto Bruker

Geb 16. Nov. 1909 in Reutlingen. Gest 06. Januar 2001 in Lahnstein
1927 – 1932Studium der Medizin in Tübingen,
München und Berlin
1936 – 1938Oberarzt in der von Dr. Schlütz geleiteten homöopathisch-biologischen Klinik der Krankenanstalten Bremen, anschließend freie Praxis in Bremen
1939Heirat mit Irmgard Engelage
1939 – 1945während des Krieges als Arzt in Lazaretten in Paris, Lappland und Norwegen
1946 – 1974Arzt und später leitender Arzt der Anstalt Eben-Ezer für geistig Behinderte in Lemgo
1975 – 1977Kliniken am Burggraben, Bad Salzufflen (eigene Abteilung mit 70 Betten)
1977 – 1990Ärztlicher Leiter des Krankenhauses Lahnhöhe, Lahnstein
1978Gründung der gemeinnützigen Gesellschaft für Gesundheitsberatung GGB e. V.
1989Gründung der gemeinnützigen Dr.-Max-Otto-Bruker-Stiftung
1992 – 1994Bau des Dr.-Max-Otto-Bruker-Hauses (Zentrum für Gesundheit und ganzheitliche Lebensweise) in Lahnstein. Bis ein Jahr vor seinem Tod im Jahr 2001 war Bruker hier noch als Referent tätig.

Berufliche Schwerpunkte

 

  • Naturheilverfahren
  • Vollwertige Ernährung – bereits 1960 Prozessandrohung der Zuckerindustrie, jahrzehntelang Ablehnung und Verunglimpfung durch die Deutsche Gesellschaft für Ernährung DGE und deren Interessenvertreter (Einflussnahme der Nahrungsmittelindustrie) – Dr. Bruker verklagte schließlich die Deutsche Gesellschaft für Ernährung DGE und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung BZgA wegen Verleumdung und gewinnt 1999 den Prozess (AZ Landgericht Koblenz 1.0.301/99)
  • Kritik an Atomkraft, Mitarbeit im IPPNW Dr. Bruker war der erste Arzt, der bereits Ende der 60er Jahre Klage gegen ein Atomkraftwerk einreichte (AKW Würgassen)

Seit 1978 Ausbildung von mittlerweile über 5.000 „ärztlich geprüften Gesundheitsberatern GGB“ durch die von ihm 1978 gegründete Gesellschaft für Gesundheitsberatung GGB

Veröffentlichung von 22 Büchern im emu-Verlag zu Gesundheitsthemen (Auflage: über 3 Millionen), Schwerpunkt ganzheitliche Gesundheitsvorsorge und Ernährungsbehandlung. Tausende von Vorträgen in Deutschland, Österreich, und der Schweiz.