Essstörungen sind ein zweifaches Drama:
Die Betroffenen essen das Falsche, nämlich ungesunde,
denaturierte Zivilisationsprodukte, Auszugsmehle, Fabrik-
zucker, industriell hergestellte Fette, Fast- und Junkfood.
Sie essen aber auch falsch: Sie sind nicht mehr fähig, ihr
Essverhalten dauerhaft zu kontrollieren. Vergeblich und
verzweifelt versuchen vor allem übergewichtige Frauen,
mit Diäten ihr Gewicht zu normalisieren. Oft lehnen sie
den eigenen Körper ab und verachten sich. Doch der
Kampf mit Pfunden und Fressattacken ist längst auch ein
Thema für viele Männer geworden.
Essstörungen sind meist eine individuelle Reaktion auf
ungelöste Lebensprobleme: Hinter dem physischen liegt
ein psychischer Hunger verborgen.


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