Die Geschichten hinter dem Lockdown Nr. 05: „Angst ist ein schlechter Ratgeber“

Erfahrungsbericht von Marianne Martens

Hier in Holland gab es zuerst keinen Lockdown. Ich konnte spazieren gehen, und es gab eine spezielle Altersstunde in unserem Öko-Supermarkt.

Ich habe und hatte gar keine Angst, krank zu werden. Angst ist ein schlechter Ratgeber. Und ich, ein richtiges „Brukerkind”, ernähre mich gesund, vollwertig und habe ein gutes Immunsystem, darauf vertraue ich.

Diese Wochen waren eine ruhige Zeit, in der ich mir mein ganzes Gewohnheitsmuster mal anschauen und entdecken konnte, was in meinem Tagesablauf einen zu großen oder zu kleinen Anteil hat. Ich bemerkte: Zu viel Computer und Zeitung und zu wenig Kreatives.

Ich habe angefangen, Briefe zu schreiben mit selbstgemachten Zeichnungen, toll und zum Lachen… Lerne ein wenig und mache meine Super-Salate, rufe andere an, trinke meine Tasse Tee, und so geht mein Tag in angenehmer Ruhe vorbei. Ich habe es natürlich einfach: Keine Kinder, alleinlebend, Rentnerin, extra sparen können und dank der GGB genug zu lesen und zu teilen…

In meiner Umgebung waren viele soziale Projekte, auch in unserer Kirche gab es Aktionen für Senioren. Ich hoffe, jeder bleibt so hilfsbereit!!!

Für mich wird es KEINE Corona-Spritze in meinen Körper geben, ich bestelle mir lieber eine Tagungskarte. Das ist meine Medizin!!!

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